Merkmale von Abo-Fallen

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Stopp! Dies sind die typischen Merkmale von Abo-Fallen

Ohne die Angabe persönlicher Daten gibt es gar nichts.

Wer nicht zumindest seinen Namen – und meist auch die Postanschrift – in eine Anmeldemaske einträgt, kann das  angeblich kostenlose Angebot nicht nutzen.
Zwar ist gelegentlich auch vor dem Herunterladen von Open Source Software oder Freeware erforderlich, aus der Anonymität zu treten, doch dann geht es eher um die Nennung der Emailadresse zum Zwecke der Versendung von Produktinformation. In jedem Fall ist bei der Abfrage persönlicher Daten ein genauer Blick in die Nutzungsbedingungen gefragt und zu überlegen, ob die Datenabfrage wirklich Sinn macht.

Bankverbindung nur bei Käufen angeben.

Wenn nach der Bankverbindung gefragt wird, kann es nur um ein kostenpflichtiges Angebot gehen.

Wo kostenlos drauf steht, ist selten ein Gratisangebot drin.

Viele Betreiber von Abo-Fallen versuchen durch den Hinweis „kostenlos registrieren“ Verbraucher davon abzuhalten, nach Hinweisen auf die tatsächlichen Kosten zu suchen. Hierzu dienen auch Begriffe wie „gratis“ oder „Free“. Die Surfer sollen gar nicht erst auf die Idee kommen, dass man ihnen ans Geld will. Gerade weil es im Internet Gang und Gäbe ist, dass Infos nichts kosten, glauben die Fallensteller, auf diese Weise leichtes Spiel zu haben.

Es wird mit kostenlosen Probe-Abonnements gelockt.

Wenn Abonnements kostenlos „nur zur Probe“ eingegangen werden, ist entscheidend, wie es nach der „Probezeit“ weitergeht. Die ganz große Ausnahme wäre, dass das Abo automatisch endet.  Meist muss der Kunde allerdings aktiv werden und selbst kündigen. Geschieht das nicht, geht die kostenlose Probezeit schnell in ein langes und teures Abonnement über. Die Betreiber der Abo-Fallen spekulieren nicht nur darauf, dass die Kündigung nicht rechtzeitig erklärt wird; sie tun auch viel dafür, dass die Nutzer nicht oder nicht rechtzeitig den Kopf aus der Schlinge ziehen:  Beispielsweise  wird der Hinweis auf die Pflicht zur Kündigung in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt, eine missverständliche Adresse angegeben oder eine besondere Form an die Kündigung geknüpft (Fax, Email oder Brief per Einschreiben).

Der Abschluss eines Probe-Abos ist mit einem Mausklick erledigt. Die Kündigung verlangt erheblich mehr. Daher lieber zweimal überlegen, ob man das Probe-Abo wirklich braucht.

 

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