Anfechtung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung

Anfang des Inhalts

Anfechtung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung

Wer wegen undeutlicher oder gar fehlender Preisangaben in die Abo-Falle getreten ist, kann – wie eben dargestellt – die Forderungen der Gegenseite nicht nur mit Hinweis auf die Unwirksamkeit des Vertrages ablehnen. Zusätzlich besteht rechtlich auch die Möglichkeit, die eigene Anmeldung aus der Welt zu schaffen. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte das auch tun.

Juristen sprechen in diesem Zusammenhang von der Anfechtung wegen arglistiger Täuschung. Sie kommt zum Zuge, wenn der Seitenbetreiber es zumindest für möglich gehalten und in Kauf genommen hat, dass der Benutzer bei dem Angebot getäuscht wird. Für die Anfechtung hat man ein Jahr Zeit ab dem Moment, an dem man die Täuschung erkannt hat.  Wie man wegen arglistiger Täuschung anfechtet, ist in dem Musterbrief unter der Rubrik "Downloads" zu sehen.

Für den mehr als unwahrscheinlichen Fall, dass die Anfechtung wegen arglister Täuschung später in einem Gerichtsverfahren Bedeutung bekommen sollte, kurz noch eine Bemerkung zur Beweislast: Im Zweifel muss der Verbraucher beweisen, dass der Betreiber der betreffenden Abo-Falle  ihn täuschen wollte. In diesem Zusammenhang spielen die Aufmachung der Website, die Gestaltung und der Ort des Kostenhinweises eine große Rolle. Ein Bildschirmausdruck (Screenshot; siehe Anleitung) von den fraglichen Seiten kann sich auch hier als sehr hilfreich erweisen.

Anfechtung des Vertrages wegen arglistiger Täuschung

Ende des Inhalts